Mittwoch, der 23. September 2015

Ministerin Heiligenstadt lobt Engagement der Unternehmerfrauen im Handwerk

Gespräch im Kultusministerium zeigt viele Übereinstimmungen

„Es ist einfacher, Ziele, Projekte und Initiativen voranzutreiben, wenn man die Menschen vor Ort kennt und vor Ort verankert ist“, betont Ministerin Heiligenstadt im Rahmen ihrer Begrüßung der Vorsitzenden des Landesverbandes der Unternehmerfrauen, Heidi Kluth und Meike Lotze-Franke, sowie seiner Geschäftsführerin, Dr. Hildegard Sander, am 14.09.2015 im niedersächsischen Kultusministerium in Hannover. Sie lobt die Arbeit des Landesverbandes und der regionalen Arbeitskreise der Unternehmerfrauen vor Ort, die auf Qualifizierung und Erfahrungsaustausch setzen. Über ihre Begegnungen mit den Unternehmerfrauen des Handwerks in ihrem Wahlkreis in Northeim zeigt sich die Ministerin mit der Arbeit und Engagement auf regionaler Ebene vertraut. Als Partnerinnen, als Übernehmerinnen oder als Gründerinnen erkennt sie den Unternehmerfrauen in der Führungsebene im Handwerk eine besondere Rolle zu.

 

Ein Themenschwerpunkt bei diesem Auftaktgespräch der Ministerin mit dem Landesverband der Unternehmerfrauen bildet das zentral vom Verband auf Landesebene entwickelte Kindergartenprojekt: „Früh übt sich!“, welches nur mit Hilfe des ehrenamtlichen Einsatzes der vielen Unternehmerfrauen vor Ort in den Kindergärten umgesetzt wird. „Frauen zu begeistern und ihnen Mut zu machen, sich in den verschiedensten Bereichen zu engagieren und mitzumischen, darin liegt“, so die Vorsitzende des Verbandes Kluth „eine unserer wesentlichen Aufgaben. Mit dem Kindergartenprojekt ist dieses wieder einmal gelungen! Die Frauen schaffen bereits bei den Kindern ein Bewusstsein für Handwerk und handwerkliche Tätigkeiten, sie weisen auf die vielen ortsansässigen, überwiegend kleinbetrieblich strukturierten Betriebe vor Ort hin und schaffen damit spielerisch schon früh Einblicke in völlig neue Erlebniswelten. Das ist aus der Sicht der Inhaberin eines Zimmereibetriebes und gleichzeitig stellvertretenden Vorsitzenden Lotze-Franke wichtig, weil viele Eltern aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen nicht mehr die Zeit und Muße zu haben, mit den eigenen Kindern zu basteln, zu bauen oder sich auch sonst in irgendeiner anderen Form handwerklich zu betätigen.“ Frau Heiligenstadt sieht in der Verknüpfung der pädagogischen Kompetenz in den Kindergärten und der handwerklich, fachlich orientierten Unternehmerfrauen eine gute Grundlage für dieses erfolgreiche Projekt. Es wird vereinbart, im Gespräch zu bleiben und bei gemeinsamen Anknüpfungspunkten den Austausch zu suchen.

Foto von links: Geschäftsführerin Dr. Hildegard Sander, Vorsitzende Heidi Kluth, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, stellv. Vorsitzende Meike Lotze-Franke