Donnerstag, der 13. März 2014

Das Mehr-Generationen-Modell

Ein viertel Jahrhundert ist es her, dass sich in Delmenhorst und im Oldenburger Land einer der ersten Arbeitskreise der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) gründete – mittlerweile gibt es bundesweit rund 170 mit etwa 6000 Mitgliedern, davon rund 1500 in Niedersachsen. Wegen ihres 25-jährigen Jubiläums richteten die Delmenhorster Unternehmerfrauen die diesjährige Landesverbandstagung in einem Hotel in der Gemeinde Dötlingen aus. Die stellvertretende Bürgermeisterin Anke Spille ist auch UFH-Mitglied. Sie berichtete von dem Konzept „Wi helpt di“, das eine Gruppe von Bürgern entwickelt hat. Die Mitglieder der Initiative wollen eine Genossenschaft gründen und neuen Wohnraum für ältere Menschen in Dötlingen schaffen. Wohnraum, der barrierefrei und auch für ältere Menschen bezahlbar ist. Außerdem wollen sie Pflegeangebote organisieren und Nachbarn dazu animieren, sich im Alltag gegenseitig zu helfen. Jung und Alt – darum ging es auch in der Festrede von Henning Scherf, dem ehemaligen Bremer Bürgermeister. Der demografische Wandel ist schon seit Längerem sein Thema. Er redete von den neuen Berufsbiografien, von Menschen, die über hundert Jahre alt werden und fit sind dabei. „Die wollen auch noch im hohen Alter mittendrin sein, dazwischen sein, eine Aufgabe haben“, sagte Scherf. Aber wie geht das aus seiner Sicht?

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