Sonntag, der 10. Juli 2011

Unternehmerfrauen und Handwerkskammer Osnabrück-Emsland vertiefen Kontakte

UFH-Landesverband laden gemeinsam mit Handwerkskammer zum Dialog ein

Die gemeinsame Einladung des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk und der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland am 6. Juli stieß bei den Arbeitskreisen der Unternehmerfrau-en im gesamten Kammerbezirk auf eine außerordentlich positive Resonanz. Mit der Übernahme der landesweiten Federführung unter den niedersächsischen Handwerkskammern für das Themenfeld Demographie hat die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland eines der zentralen wirtschaftlichen und auch gesellschaftlichen Themenfelder besetzt und möchte in Zukunft die Unternehmerfrauen aus dem eigenen Kammerbezirk stärker ins Boot holen. 

Vor diesem Hintergrund hieß Dr. Schlenkermann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osn-abrück-Emsland, die Unternehmerfrauen in den Räumlichkeiten der Kammer herzlich willkommen. „Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, d.h. sowohl mit Blick auf die Kinderbetreuung als auch mit Blick auf die Pflege älterer Familienangehöriger“ sowie die „Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsschutzes zum Erhalt der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit speziell der älteren Beschäftigten“ sind zentrale Schwerpunktfelder der Handwerkskammer. An praktischen Bei-spielen stellten die zuständigen Ansprechpartner, Frau Renate Beineke und Herr Alexander Strehl, die Angebote der Handwerkskammer für Handwerksunternehmen vor. Gemeinsam mit Kooperationspart-nern aus der Region werden Veranstaltungen bis hin zur einzelbetrieblichen Beratungen angeboten, die  auf die Bedürfnisse der Betriebe zugeschnitten sind. Die sehr offene Diskussion machte deutlich, dass einige der empfohlenen Maßnahmen in den Betrieben der Unternehmerfrauen schon gängige Praxis sind, andere aber als gute Anregungen in die Unternehmen getragen werden sollen. 

Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland bekräftigte ihre Unterstützung bei den Qualifizierungsan-geboten der Arbeitskreise der Unternehmerfrauen vor Ort auch über das Themenfeld Demographie hinaus. Es wird vereinbart, den Dialog in Zukunft zu intensivieren! „Engagierte Unternehmerfrauen sind als qualifizierte Führungskräfte ein wichtiger Erfolgsfaktor! Im Handwerk ist dieses schon lange kein Geheimnis mehr“, betonte Heidi Kluth zum Abschluss des Treffens und dankte Herrn Dr. Schlen-kermann für sein Angebot zur Unterstützung der Arbeitskreise im Kammerbezirk.